MEIN RAUM

Warum arbeite ich als Paar- und Sexualtherapeut? Schreibe Bücher über Männer, Geschlechterrollen und Sexualität?

Die Antwort auf diese Fragen hat untrennbar etwas mit meiner eigenen Geschichte zu tun. Ich bin ein Kind der 1970/80er Jahre. Die 1970er Jahre waren sexuell aufgeheizt. Die Frauenbewegung rüttelte mitunter wütend an tradierten Rollenbildern.

Ich war ein Kind zwischen den Fronten. Auf der einen Seite stand ein tradiertes Männerbild, dem ich nicht entsprechen konnte. Und auch nicht wollte. Auf der anderen Seite eine Frauenbewegung, die in mir aufgrund meines Geschlechts etwas sah, was es zu bekämpfen, zu entmachten und zu überwinden galt.

Ich erlernte den Beruf des Klavierbauers, der mich mehr als zwanzig Jahre lang erfüllte. Doch in all der Zeit blieb das Gefühl der Zerrissenheit und der Identitätslosigkeit. Ich spürte, ich muss mich „auf meinen Weg“ machen.
Verantwortung für meine Bedürfnisse übernehmen.

Mein Aufbruch in die Eigenständigkeit begann mit dem kritischen Hinterfragen von Rollenbildern. Ich suchte nach Antworten auf die Fragen: Wer bin ich? Als Mann? Als Mensch? Diese Fragen führten mich nach Jahren der therapeutischen Selbsterfahrung schließlich zu der in Berlin angebotenen Ausbildung zum Paar- und Sexualtherapeuten. Es folgte die staatliche Anerkennung als Heilpraktiker für Psychotherapie und eine Ausbildung in integrativer Psychotherapie.

Dabei prägte sich heraus, was mir heute Leitmotiv in meiner Tätigkeit als Therapeut ist: Ganz gleich in welcher Lebenslage, ganz gleich mit welcher Frage, mit welchem Schmerz oder welcher Not Sie zu mir kommen und sich mir anvertrauen: Ich möchte Sie aus dem Gefühl der Enge, Begrenzung, Handlungsunfähigkeit, Ohnmacht oder Alternativlosigkeit in einen „befreiten“ Raum führen. In einen Raum der Möglichkeiten. In einen Raum der Entfaltung. In einen Raum der Autonomie und der Handlungsfähigkeit.

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Warum arbeite ich als Paar- und Sexualtherapeut? Schreibe Bücher über Männer, Geschlechterrollen und Sexualität?

Die Antwort auf diese Fragen hat untrennbar etwas mit meiner eigenen Geschichte zu tun. Ich bin ein Kind der 1970/80er Jahre. Die 1970er Jahre waren sexuell aufgeheizt. Die Frauenbewegung rüttelte mitunter wütend an tradierten Rollenbildern.

Ich war ein Kind zwischen den Fronten. Auf der einen Seite stand ein tradiertes Männerbild, dem ich nicht entsprechen konnte. Und auch nicht wollte. Auf der anderen Seite eine Frauenbewegung, die in mir aufgrund meines Geschlechts etwas sah, was es zu bekämpfen, zu entmachten und zu überwinden galt.

Ich erlernte den Beruf des Klavierbauers, der mich mehr als zwanzig Jahre lang erfüllte. Doch in all der Zeit blieb das Gefühl der Zerrissenheit und der Identitätslosigkeit. Ich spürte, ich muss mich „auf meinen Weg“ machen.
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Mein Aufbruch in die Eigenständigkeit begann mit dem kritischen Hinterfragen von Rollenbildern. Ich suchte nach Antworten auf die Fragen: Wer bin ich? Als Mann? Als Mensch? Diese Fragen führten mich nach Jahren der therapeutischen Selbsterfahrung schließlich zu der in Berlin angebotenen Ausbildung zum Paar- und Sexualtherapeuten. Es folgte die staatliche Anerkennung als Heilpraktiker für Psychotherapie und eine Ausbildung in integrativer Psychotherapie.

Dabei prägte sich heraus, was mir heute Leitmotiv in meiner Tätigkeit als Therapeut ist: Ganz gleich in welcher Lebenslage, ganz gleich mit welcher Frage, mit welchem Schmerz oder welcher Not Sie zu mir kommen und sich mir anvertrauen: Ich möchte Sie aus dem Gefühl der Enge, Begrenzung, Handlungsunfähigkeit, Ohnmacht oder Alternativlosigkeit in einen „befreiten“ Raum führen. In einen Raum der Möglichkeiten. In einen Raum der Entfaltung. In einen Raum der Autonomie und der Handlungsfähigkeit.

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